Es ist die erste Frage, die fast jeder stellt – und sie verdient eine klare Antwort.
Nein, ein Einhorn wurde nicht geröntgt.
Aber ja: Jedes EXPOSED Werk wird auf echtem, physischem medizinischem Bildgebungsfilm produziert – derselben Art von Spezialmaterial, die für diagnostische medizinische Bildgebung entwickelt wurde.
Das Motiv kann erfunden, fotografiert oder neu interpretiert sein. Das Material ist echt. Genau auf diesem Unterschied baut EXPOSED auf.
Was „authentischer medizinischer Bildgebungsfilm“ wirklich bedeutet
EXPOSED verwendet echten medizinischen Trockenlaserfilm.
Das ist kein Röntgeneffekt, der auf Papier, Leinwand oder Acryl gedruckt wird.
Medizinischer Laserfilm ist ein spezialisiertes Bildmaterial auf Polyesterbasis, das für die detailreiche Wiedergabe medizinischer Graustufenbilder entwickelt wurde. Er besitzt eigene Bildschichten, Dichtecharakteristika und Transluzenz.
Das ist wichtig, weil er sich anders verhält als ein gewöhnlicher Druck.
Licht kann durch ihn hindurchtreten. Dunkle Bereiche besitzen physische Dichte. Feine Tonwertunterschiede werden sichtbarer, wenn der Film von hinten beleuchtet wird.
Bewegt man ein EXPOSED Werk näher an ein Fenster oder eine Lichtquelle, verändert sich das Bild mit seiner Umgebung.
Ein digitaler Röntgenfilter kann die Bildsprache auf einem Bildschirm imitieren. Das Objekt selbst kann er nicht imitieren.
Vom Konzept zum Film
Jedes EXPOSED Kunstwerk beginnt mit einem Motiv, das danach ausgewählt wird, was geschieht, wenn die Oberfläche der Struktur weicht.
Ein Tier. Eine Blume. Ein Objekt. Ein Symbol. Oder ein Bild, das Sie uns schicken.
Das Ausgangswerk wird speziell für die tonale Sprache medizinischer Bildgebung entwickelt: Struktur, Transparenz, Dichte, innere Form und Kontrast.
Anschließend wird es auf die Eigenschaften des Films abgestimmt.
Wie das Bild auf den medizinischen Film kommt
Hier unterscheidet sich EXPOSED von einem gewöhnlichen Kunstdruck.
Das fertige Bild wird nicht mit herkömmlicher Tinte oder Toner auf die Oberfläche aufgebracht.
Der medizinische Film reagiert auf Infrarot-Laserbelichtung. In einem medizinischen Laser-Imager wird das vorbereitete Bild in eine kontrollierte Laserbelichtung über die Filmfläche übersetzt. Die belichtete Bildschicht wird anschließend im Gerät thermisch entwickelt.
Kein klassischer Tintenstrahldruck. Kein Toner. Kein Bild auf einer Folie, die nur wie Röntgenfilm aussehen soll.
Das Bildmaterial selbst bildet das endgültige Graustufenbild.
Deshalb fühlt sich das fertige Objekt wesentlich näher an einem diagnostischen Film an als an einem gewöhnlichen Fotodruck.
Das Motiv kann fiktiv sein. Das Medium nicht.
Ein Einhorn war natürlich nie in einer Radiologieabteilung. Viele andere Motive im EXPOSED Archiv ebenfalls nicht.
Genau das ist Teil der Idee.
Medizinische Bildgebung wurde entwickelt, um Strukturen sichtbar zu machen, die das menschliche Auge normalerweise nicht sehen kann. EXPOSED nimmt diese Bildsprache und fragt, was wir damit noch offenlegen könnten.
Wie würde ein mythisches Objekt unter seiner Oberfläche aussehen? Was bleibt von einer Blume, wenn ihre Farbe verschwindet? Was geschieht mit etwas Vertrautem, wenn nur Struktur, Dichte und Form bleiben?
Das Ergebnis wird nicht als echtes diagnostisches Röntgenbild des Motivs präsentiert. Es ist Kunst, die mit einem authentischen medizinischen Bildmedium produziert wird.
Edition und Nummerierung
EXPOSED Signature Kunstwerke erscheinen als streng limitierte Editionen.
Jedes Signature Werk ist weltweit auf 100 Exemplare limitiert, einzeln nummeriert und wird mit einem EXPOSED Echtheitszertifikat geliefert.
Ist die Edition von 100 vollständig, wird das Kunstwerk nicht als weitere Signature Edition neu aufgelegt.
Seasonal Werke funktionieren anders. Sie sind offene Editionen, die mit einer bestimmten Jahreszeit oder einem Moment verbunden sind, werden aber auf demselben medizinischen Bildgebungsfilm produziert.
Warum der Prozess die Präsentation verändert
Da medizinischer Bildgebungsfilm für die Betrachtung mit durchfallendem Licht entwickelt wurde, hat die Beleuchtung großen Einfluss darauf, wie ein EXPOSED Werk aussieht.
Vor einer hellen Wand wirkt es auf eine Weise. Fällt Tageslicht von hinten ein, treten feinere transluzente Strukturen hervor. Auf einer Lightbox wird der Dichteumfang noch deutlicher.
Deshalb kann die Art, wie Sie ein EXPOSED Werk rahmen und präsentieren, tatsächlich einen Unterschied machen.
Das Bild liegt nicht einfach auf einer Oberfläche und wartet darauf, dass Licht davon reflektiert wird. Licht wird Teil der Wahrnehmung des Werks.
Kann ich mein eigenes machen lassen?
Ja.
Mit EXPOSE ME können Sie Ihr eigenes Röntgenbild, einen CT- oder MRT-Export, eine Fotografie, ein Kunstwerk oder ein anderes Ausgangsbild einsenden und für die Produktion auf authentischem medizinischem Bildgebungsfilm vorbereiten lassen.
Individuelle Projekte werden nach Prüfung des Ausgangsbildes, des gewählten Filmformats und des erforderlichen Aufwands einzeln kalkuliert.
Sie geben das vorbereitete Kunstwerk vor der finalen Produktion frei.
Wir können Ihr Einhorn also nicht durch ein Röntgengerät schicken – aber wir können Ihr Bild durch den EXPOSED Prozess führen.
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